Spanisches Rezept: Habas Eintopf

Habas sind in Deutschland als „Saubohnen“ bekannt und diese haben hier im Winter Hochsaison. Es gibt sie als Habas Eintopf, einem spanischen Hautpgericht, als Beilage zu Tintenfisch, als Salat oder auch als Tapas roh zu Wein und Bier. Wer in den Wintermonaten in Andalusien Urlaub machen möchte, sollte diese Habas Eintöpfe oder andere Rezepte mit Habas auf jeden Fall probieren.

Denn sie sind äußerst schmackhaft und an kühlen andalusischen Tagen schmeckt ein Habas Eintopf besonders gut. Eintöpfe mit Habas gibt es in den unterschiedlichsten Variationen und da es jede Menge dazu auf bekannten Kochseiten zu finden gibt, habe ich heute mal ein selbst kreiertes Rezept für euch. Eine liebe Freundin hat mir die Habas Bohnen aus dem Garten mitgebracht und ich hatte alle Zutaten, die man für die üblichen Rezepte benötigt nicht wirklich im Haus. Also wurde improvisiert und das ist dabei heraus gekommen:

Habas Eintopf a la Stephie

Heute gibt es seinen Habas Eintopf von mir, den ich mehr oder weniger aus Resten gekocht habe, aber verdammt lecker schmeckt. Sogar mein Mann fand ihn gut, obwohl er so gar nix mit Eintöpfen am Hut hat – das soll also schon was heißen 🙂

Dafür braucht ihr folgende Zutaten:

  • 500 g Habas
  • 200 g Bauchspeck gewürfelt
  • 200 g Serano Schinken
  • 1 kl. Zwiebel
  • Kartoffeln nach Bedarf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Brühwürfel
  • Olivenöl

Zubereitung:

Viertelt die Zwiebel, schneidet den Serano Schinken in Streifen und gebt alles zusammen mit dem Bauchspeck und Öl in eine Pfanne zum kurzen Anbraten. In der Zwischenzeit pult ihr die Habas Bohnen und gebt sie ebenfalls in die Pfanne zum kurzen Anbraten. Nach etwa 10 Minuten gießt ihr alles mit Wasser auf und lasst es noch etwa 10 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kartoffeln in kleine Würfel schneiden und diese dann ebenfalls in die Pfanne geben. Würzt gut mit Salz, Pfeffer und Paprika und lasst alles nochmals für etwa 20 Minuten köcheln. Kurz vor Ende reibt ihr eine Kartoffel, zum Andicken in den Eintopf – fertig!

Natürlich könnt ihr das Rezept beliebig abändern und statt Serano Schinken und Bauchspeck auch Gulasch oder sonstiges nehmen. Lasst eurer Phantasie freien Lauf und probiert einfach mal aus und seid kreativ! Über Ideen von euch würde ich mich freuen und wenn ihr diese unten bei den Kommentaren hinterlasst, haben auch die anderen Leser neue Anreize 🙂

 

!Que aproveche!

 

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