5 Dinge, die ihr beim Auswandern nach Spanien wissen solltet




Wer nach Spanien auswandern möchte, muss sich mit vielen Fragen beschäftigen. Dennoch gibt es einige Dinge, die ihr vor dem Auswandern nach Spanien wissen solltet. Denn in gewisser Weise verzichtet man auf einiges, nur um mal die Zentralheizung zu nennen. Aber es gibt noch mehr Dinge, die ihr vor dem Auswandern nach Spanien ebenfalls im Blick haben solltet. Das Leben in Spanien ist gut und wir bereuen den Schritt in keiner Weise, dennoch ist das Leben anders und irgendwo macht man auch einen Rückschritt. Wir waren uns darüber im Klaren, doch viele wissen nicht, was auf sie zukommt.



1. Wasser aus der Leitung ist nicht immer trinkbar

In den meisten Regionen ist das Wasser aus der Leitung nicht trinkbar. Teilweise kann  man zwar damit kochen, aber zum Trinken ist es nicht geeignet. Hier in die Dörfer kommt einmal die Woche der „Wassermann“, der frisches Trinkwasser bringt. Im Tankwagen macht er dann an verschiedenen Stationen im Dorf „Halt“ und er füllt dann das Wasser in die mitgebrachten Kanister ab.

2. Wer warmes Wasser will, braucht Gasflaschen

Warmes Wasser gibt es aus der Gasflasche und gekocht wird ebenfalls mit Gas. Für uns war es zwar eine Umstellung, aber nicht wirklich ein Problem. Ist die Gasflasche leer, kann man eben nur kalt duschen oder die Küche bleibt kalt. In der Regel hat man aber immer eine Gasflasche auf Vorrat im Haus, um nicht unter der kalten Dusche stehen zu müssen. Es gibt aber keinerlei Probleme damit, denn das Wasser ist heiß, auch wenn man mal länger duscht und wir benötigen etwa alle 4 Wochen eine neue Gasflasche. Diese gibt es an jeder Tankstelle für knapp 20 Euro zu kaufen. Zusätzlich kommt wöchentlich noch ein „Gasmann“ ins Dorf, der die Flaschen ebenfalls austauscht. Wir kommen ohne Probleme damit klar, aber trotzdem solltet ihr das beim Auswandern nach Spanien wissen.

3. Strom ist meistens da – aber eben nicht immer

Das Leben in Spanien ist mit Stromausfällen gespickt. Wir haben kaum Stromausfälle hier und wenn, dann höchstens fünf Minuten. Ich kenne aber andere Regionen, die teilweise täglich über ein bis zwei Stunden ohne Strom sind. Daher solltet ihr euch vorher schon schlau machen und auch Leute in der Region befragen, wie es mit den Stromausfällen ist. Denn gerade im Sommer kann es schon sehr unangenehm werden, wenn die Kühltruhe abtaut, die Lebensmittel im Kühlschrank verderben oder auch das Internet ausfällt, wenn man es für die Arbeit benötigt.

 

4. Nachts ist Highlife – überall

Vor allem im Sommer, wenn Ferien sind, spielt sich das Leben auf der Straße ab. Nicht selten hört man die Kids noch bis nach Mitternacht auf dem Spielplatz toben oder draußen spielen. Denn drinnen ist es kaum auszuhalten, wenn man keine Klimaanlage hat. Somit ist es für die Kids auch fast unmöglich zu schlafen und sie toben auf dem Spielplatz. Außerdem sitzt fast jeder vor dem Haus und wie ihr ja alle wisst, können die Spanier sehr lautstark diskutieren. Uns stört es nicht, dennoch könnte es für viele ein wichtiger Aspekt für das Auswandern nach Spanien sein.

5. Mañana, mañana – in Spanien ticken die Uhren langsamer

Machen die Spanier eine Uhrzeit aus, heißt das noch lange nicht, dass sie diese auch einhalten. Eine halbe Stunde Verspätung ist vollkommen normal und gehört zum Leben in Spanien einfach dazu! Wir haben uns die Pünktlichkeit auch schon etwas abgewöhnt, da wir grundsätzlich immer die ERSTEN waren. Auch bei offiziellen Veranstaltungen ist die angegebene Uhrzeit nur ein Richtwert und keine feste Zeit!

 

Beim Auswandern nach Spanien solltet ihr euch aber auch darüber im Klaren sein, dass die Bürokratie in Spanien die deutsche Bürokratie um Längen übersteigt. Ihr könnt euch das nicht vorstellen? Dann solltet ihr euch mal meine Artikel über die spanische Bürokratie und den Kampf mit der N.I.E. und der Residencia lesen.




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