Einreisebestimmungen für Hunde in Spanien

Willst du mit deinen Haustieren nach Andalusien, musst du die Einreisebestimmungen für Hunde in Spanien beachten. Auch hier gibt jede Menge Vorschriften und insbesondere, wenn du mit Hunderassen auf Reisen gehst, die als potenziell gefährlich eingestuft werden, wirst du einige Bestimmungen beachten müssen. Diese kannst du aber nur über das jeweilige Ayuntamento des Urlaubsortes erfahren, da hier die Regelungen von Region zu Region unterschiedlich sind.






Das sind die Einreisebestimmungen für Hunde in Spanien

Möchtest du nicht ohne deinen Hund in den Andalusien Urlaub, solltest du dich natürlich über die Einreisebestimmungen für Hunde in Spanien informieren.
• Jedes Haustier, welches in Spanien einreisen möchte, muss einen Mikrochip vorweisen. Während in Deutschland nur eine Chip-Pflicht für Tiere ab 40 cm besteht, ist es in Spanien Pflicht Haustiere zu chippen.
• Alternativ ist auch eine Tätowierung möglich, die allerdings sehr gut lesbar sein muss und vor dem 03.07.2011 vorgenommen wurde.
• Weiterhin muss der EU-Heimtierausweise mit ins Reisegepäck. Bitte denkt daran, dass es seit dem 29.12.2014 einen neuen EU-Heimtierausweis gibt. Die alten Ausweise sind aber nach wie vor gültig.
• Ebenso ist eine Tollwutimpfung Pflicht und zwar für jedes Tier, wenn es mindestens 12 Wochen alt ist. Dabei ist nachzuweisen, dass die Tollwutimpfung von einem ermächtigten Tierarzt verabreicht wurde.
• Die Einreise eines Hundes darf frühestens 21 Tage nach Impfung erfolgen. Insbesondere bei der Erstimpfung ist das Impfprotokoll zu beachten, damit auch wirklich ein Schutz besteht.
• Welpen dürfen erst ab einem Alter von 15 Wochen nach Spanien einreisen. Dies ergibt sich daraus, dass das Mindestalter für eine Tollwutimpfung 12 Wochen besteht. Die Einhaltung des Impfschutzes 21 Tage, was zu den 15 Wochen führt. Denn ohne einen Tollwutschutz darf kein Hund in Spanien einreisen.
• Maximal 5 Hunde pro Person darfst du mit auf deine Andalusien Reise nehmen, wenn du keinen Handel mit den Hunden betreibst.

Einreisebestimmungen für gefährliche Rassen

Dann gibt es natürlich noch die Bestimmungen für die potenziell gefährlichen Hunderassen. Dies ist allerdings von Region zu Region unterschiedlich geregelt. Daher ist es sinnvoll sich frühzeitig vor Reiseantritt an die zuständige Gemeinde zu wenden und die Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen in Spanien 2016 in Erfahrung zu bringen. In der Regel weiß das auch das Reisebüro – oder sollte es zumindest wissen.


Als gefährlich eingestuft werden folgende Hunde:

• Pit Bull Terrier
• Staffordshire Bull Terrier
• American Staffordshire Terrier
• Rottweiler
• Dogo Argentino (Argentinische Dogge)
• Fila Brasileiro
• Tosa Inu
• Akita Inu

Für die oben genannten Hunde gilt außerdem Maulkorbzwang. Auch dürfen sie nur an einer Leine mit maximal 2 Metern Länge ausgeführt werden. Jede Person darf dabei nur einen Hund führen. Alle weiteren wichtigen Informationen erhältst du bei der zuständigen Gemeinde, also dem Ayuntamento deine Urlaubsortes in Spanien.

Wichtig, und das solltest du auf keinen Fall vergessen! An vielen Stränden, auch an Hundestränden ist für nicht gefährlich eingestufte Hunde ein Maulkorb vorgeschrieben. Bereite also deine Fellnase schon zu Hause auf den Maulkorb vor und gewöhne deinen Vierbeiner an dieses unangenehme Teil. Nicht jeder Hund mag es auf Anhieb und daher solltest du frühzeitig mit deinem Vierbeiner trainieren.

Vertraute Dinge mitnehmen

Die Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen in Spanien sind die eine Sache. Das Wichtigste überhaupt sind vor allem aber vertraute Dinge für den Hund, wenn er ein einer fremden Umgebung ist. Übst du bereits zu Hause das Maulkorb-Training, nimm auch diesen Maulkorb mit in den Andalusien Urlaub. Dein Tier hat sich an diesen einen und speziellen Maulkorb gewöhnt und es wäre nicht sinnvoll einen neuen in Spanien zu kaufen. Jeder neue Geruch und jedes neue Teil, das du deinem Hund jetzt vorsetzt, könnte zum Problem werden.


Außerdem ist es wichtig, dass du seine Decke oder das Hundebett, sein Spielzeug und auch sonst vertraute Dinge deiner Fellnase mit in den Urlaub in Andalusien nimmst. Denn allein schon die fremde Umgebung wird für ihn eine Umstellung. Auch solltest du dich nicht wundern, wenn er plötzlich bei jeder Stimme und jedem Geräusch anschlägt. Das ist vollkommen normal, da deine Fellnase die Geräusche einfach nicht kennt und so Alarm schlägt.
Die Einreisebestimmung für Hunde in Spanien sind gar nicht so schlimm. Eine Tollwutimpfung hat in der Regel jeder Hund und einen Chip auch. Also muss sonst gar nichts beachtet werden und dem Urlaub in Andalusien steht nichts mehr im Wege. Solltest du dennoch Hundezubehör im Urlaub benötigen, findest du in den Tier-Shops oder auch Chinaläden alles, was das Herz begehrt.

 

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