Die Grippewelle rollt durchs Dorf

Und genau aus diesem Grund ist hier nicht viel passiert in den letzten Tagen. Die Grippewelle hat auch Andalusien erreicht. Unser Lütter ist seit Wochen krank und wir hoffen jetzt endlich auf dem Weg der Besserung. Daher war er jetzt auch mal ne Weile nicht in der Schule, damit er sich auskurieren kann. Doch auch meinen Mann und mich hat es erwischt, wobei ich noch recht glimpflich davon gekommen bin. Ein wenig Schnupfen, kein Husten aber dafür Matsche pur im Kopf und Blei in den Knochen. Aber langsam sind wir wieder auf dem Weg der Besserung und morgen wollen wir vielleicht auf den Karnevalsumzug nach Aguilas, damit ich euch die versprochenen Bilder liefern kann 🙂 🙂

Allerdings nur, wenn es nicht regnet, wie die letzen zwei Tage, sonst sind wir nächste Woche gleich wieder krank – und davon haben wir nun doch genug. Aber trotzdem gibt es heute noch eine Kleinigkeit zu lesen, damit ihr nicht so ohne Ausgeht. Ein Schwank von einem unserer Hühner…..

Hühner – nicht gerade die intelligentesten Tiere

Da der letzte heftige Sturm unseren Zaun vom Hühnerstall komplett platt gemacht hat, sind die vier Damen eben ohne Zaun und gehen immer ein wenig spazieren. Sie begrüßen jeden, der in die Nähe kommt, herzlich und freuen sich, wenn sie gestreichelt werden. Die Tage waren mal wieder zwei der Damen besonders neugierig und sind wohl etwas weiter gelaufen, also bin ich auf die Suche gegangen und konnte sie erst nicht finden. Selbst auf das Rufen haben sie nicht reagiert, was sie sonst immer machen. Plötzlich sehe ich ein Huhn, das mich mit großen Augen anschaut – mitten auf einem Kaktus in etwa 2 Meter Höhe. Wie unsere Berta dahin gekommen ist, weiß ich nun wirklich nicht, da ausgerechnet sie nicht die allerbeste Fliegerin ist. Aber sie saß da und wartete darauf endlich von dem stachligen Ding heruntergeholt zu werden. Sie hatte sich nämlich in den Kaktus-Armen total verheddert und wäre von alleine gar nicht mehr da raus gekommen.

Erstmal bin ich panisch geworden, aber dann ist mir schnell eingefallen, dass ich noch einen riesen Stock mit ein paar Metern Länge von der Olivenernte auf der Terrasse liegen hatte. Ein Versuch war es wert, also holte ich den Stab und schob ihn unserer Berta unter den Popo. Sie stieg auch direkt auf den Stab und ich versuchte sie so sanft wie möglich aus den Armen der Riesen-Kakteen herauszuzerren. Ich habe es natürlich geschafft und außer ein paar Stacheln in den Füßen war nix zu sehen. Ich hoffe es war der neugierigen Dame eine Lehre und sie wird nicht mehr auf diesem Ding landen 🙂

Kommentar verfassen