Lubrin, Lubrin, wir fahren nach Lubrin

So ihr Lieben, ich melde mich zurück. Es hat zwar etwas länger gedauert, wie angenommen, aber vergessen habe ich euch nicht. Es war nur einfach zu viel von allem. Die ersten Eindrücke in Lubrin waren anstrengend, aufregend und natürlich absolut umwerfend. Aber jetzt der Reihe nach 🙂

Die Ankunft in Almeria

Natürlich war die Traurigkeit vom Abschied nach den 2,5 Stunden Flug nicht mehr ganz so stark und die Aufregung stieg. Nachdem wir sehr schnell unsere Koffer eingesammelt und den Mietwagen abgeholt hatten, ging es auf die Reise in unser neues Zuhause. Noch war es hell und wir konnten die ersten Eindrücke sammeln. Irgendwie sah alles aus, wie eine Mondlandschaft – Hügel und Berge wohin man schaute und natürlich trocken, doch erstaunlich viele Pflanzen. Ich fühlte mich trotz dieser kargen Landschaft sofort wohl und wir waren mächtig gespannt, wie das Dorf und unser neues Heim aussehen werden. Allerdings musste das noch ein wenig warten, da wir uns irgendwie verfahren hatten. Obwohl das Dorf ja wirklich nicht groß war, hatten wir Schwierigkeiten die Bar zu finden, in der der Vater des Vermieters auf uns wartete. Nach einer Stunde Verspätung kamen wir dann auch endlich an und fuhren mit Geoff zum Haus.

Der erste Schock war schnell überwunden

Jaaa ich war im ersten Moment geschockt. Während in Deutschland alle Zimmer in unserem Haus so perfekt angeordnet waren, war hier irgendwie alles anders. Im Erdgeschoss waren Flur, Waschkammer und ein Schlafzimmer mit Bad. Die Treppe rauf, stand man sofort im Wohnzimmer, das sehr klein aber auch sehr gemütlich aussah. Rechts neben dem Wohnzimmer ist eine sehr große Küche – herrlich. Und links neben dem Zimmer geht es in ein kleines Büro, eine Badezimmer und wieder die Treppe nach oben in ein weiteres Schlafzimmer mit extra Terrasse. Alles sehr schön, aber der Perfektionismus der in Deutschland herrscht ist hier nicht vorzufinden. Ganz ehrlich – im ersten Moment wusste ich nicht wirklich, ob ich es schön finde oder nicht.

Hunger – wir hatten nur noch Hunger

Der Kühlschrank war gefüllt mit dem Nötigsten und wir waren zwar sehr froh darüber, wollten aber dennoch ein warmes Essen. Da in Lubrín außerdem der letzte Tag der Fiesta Woche war, wollten wir natürlich auch gleich mal ins Dorf schauen, was da so los ist. Gesagt, getan. Von unserem Haus sind wir in innerhalb von 2 Minuten auf dem Marktplatz und der war voll und es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Da es schon 23 Uhr war, beeilten wir uns und gingen in die Bar, in der wir uns vorher mit dem Vater des Vermieters getroffen hatten und bestellen uns etwas zu essen. Gegen 24 Uhr waren wir dann auf dem Marktplatz, wo wir auch unsere Maklerin und ein paar Freunde von ihr trafen. Mit ihnen zusammen feierten wir noch ein wenig und ursprünglich sollte gegen 1 Uhr ein bekannter spanischer Musiker auftreten. Dieser Auftritt verschob sich allerdings um eine Stunde und irgendwann sind wir dann doch wieder in unser Häuschen gegangen, da wir total k.o. waren und nur noch schlafen wollten. Doch daran war gar nicht zu denken, denn als der Auftritt von Alex Garcia war, dachte ich tatsächlich der spielt mit seiner Band auf unserer Terrasse!!! Meine beiden Männer hat das so gar nicht gestört – ich hingegen lag wach, bis der Auftritt so gegen 4 Uhr zu Ende war. Aber coole Musik hat er gemacht – also gar nicht so schlimm, dass ich nicht viel geschlafen habe 🙂 🙂

 

Der erste Tag in der neuen Heimat

Nach dem Aufstehen, ich war wie immer die Erste, hab ich mir das Häuschen nochmal im Hellen und in aller Ruhe angeschaut und ich muss sagen – perfekt. Klein, knuffig und mit dem gewissen Etwas. Es ist halt anders und das ist auch gut so – das Haus hat einen besonderen Charme mit den vielen Querbalken an der Decke und die Räume sind viel gemütlicher und einladender. Und der Ausblick von unserer Terrasse war einfach unschlagbar! Nachdem wir hier jetzt fast 3 Wochen wohnen, könnte ich mir kein anderes Haus mehr vorstellen – es ist wirklich perfekt!!!

Natürlich erkundeten wir am ersten Tag gleich mal unsere neue Heimat und schlenderten durchs Dorf, um uns alles anzuschauen. Danach packten wir natürlich unsere sieben Sachen und wollten zum Meer. Ein Traum nur 30 km vom Meer entfernt zu wohnen. Auch wenn wir noch mehr als 45 Minuten für diese Strecke benötigen, schaffen wir das sicher auch irgendwann in kürzerer Zeit. Wie Karen, unsere Maklerin uns sagte, benötigt sie knapp 30 Minuten für den Weg. Dazu muss ich aber sagen, dass die Serpentinen – wir leben ja in einem Bergdorf – teilweise schon ganz schön heftig sind. Teilweise kann man wirklich nur 20 km/h fahren, da die Kurven doch sehr eng sind – aber herrlich durch die Berge zu fahren, wenn man genau weiß, dass hinter dem nächsten Berg das Meer zu sehen ist 🙂

Der Strand war ein Traum, heller breiter Sandstrand, tolle Wellen und Wassertemperaturen, wie in der Badewanne 🙂 Was wollten wir mehr? Dies war jetzt also unsere neue Heimat und wir waren vom ersten Tag an hellauf begeistert. Nach 3 Stunden Strand gingen wir noch einkaufen und fuhren wieder nach Hause, machten es uns auf der Terrasse gemütlich und fingen langsam an zu realisieren, dass dies Wirklichkeit ist und kein Traum!

Auch Hakotrans hat mittlerweile unsere Umzugskisten gebracht und ich kann das Unternehmen nur empfehlen. Denn es lief eigentlich alles SUPER! Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Termin, hat alles super geklappt. Der Fahrer hat eifrig mit angepackt und war total nett. Wer also ein Umzugsunternehmen benötigt, sollte sich unbedingt mit Hakotrans in Verbindung setzen.

 

 

2 thoughts on “Lubrin, Lubrin, wir fahren nach Lubrin

    1. Hi Susann,

      wir danken Dir und werden auf jeden Fall mal bei Dir auf der Seite stöbern kommen.

      Lieben Gruß
      Stephie

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