Verbote in Spanien




Die Spanier sind einfallsreich und man soll es nicht für möglich halten, es gibt jede Menge Verbote in Spanien, bei denen ich mir an den Kopf greife, wie etwa das Verbot, dass keine Sandburgen gebaut werden dürfen! Aber es gibt auch durchaus vernünftige Verbote, die ich selbst gut finde, wie beispielsweise das Pinkelverbot im Meer :). Welche lustigen oder sinnvollen Verbote in Spanien noch herrschen, habe ich euch in diesem Artikel kurz zusammengefasst.

Reservierungsverbot

Diese Verbote in Spanien richten sich wahrscheinlich vor allem an die Deutschen, deren liebstes Hobby nun Geld kosten könnte. Wobei ich eh nicht verstehen kann, wie man morgens um 8 Uhr die Liegen am Pool oder auch am Strand mit seinen Handtüchern belegen kann. Das ist doch kein Urlaub, sondern Stress. In Torrox hat das nun ein Ende. Denn hier ist es verboten, dass am Strand eine Ecke mit Handtüchern, Stühlen und Sonnenschirm reserviert wird. Bleiben die Besitzer des reservierten Strandplatzes länger weg, wird alles einkassiert und abtransportiert. Auslösen kann man es für 30 Euro, wobei das die wenigsten Urlauber machen werden. 

Verbote in Spanien für Sandburgen bauen

Weitere lustige Verbote in Spanien sind auf Teneriffa zu finden. Hier wird man tatsächlich zur Kasse gebeten, wenn man eine Sandburg baut, die ein größeres Ausmaß hat. Aus ästhetischen Gründen ist dies nun verboten und kann mit Strafen bis zu 1000 Euro geahndet werden.

In Nordspanien ist außerdem am Strand von Santander das Ballspielen, Reiten, Surfen und das Hören von Musik verboten. Essen dürft ihr hier aber auch nicht, auch das kostet Geld! Manche Verbote in Spanien sind wirklich lächerlich!!!

Skateboard Verbot in Valencia

Ein weiteres irrsinniges Verbot in Spanien kann Valencia aufweisen. Hier darf weder am Strand gegessen werden noch dürfen Skateboards, Fahrräder oder Inlineskates mitgenommen werden. Wer dennoch mit dem Skateboard oder anderen Fortbewegungsmitteln unterwegs ist, muss sie am Strand verhüllen. Dies liegt aber vor allem daran, dass einige Rowdys die Fußgängerwege unsicher machen und somit das Fahren auf den Fußwegen verboten und auch die Mitnahme an den Strand nicht mehr erlaubt ist. Angeblich soll es nun wieder zivilisierter zugehen.

Wilde Partys sind in Tossa de Mar nicht mehr erlaubt

Weder eine Junggesellenparty noch eine wilde Sexparty ist seit 2009 am Strand erlaubt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Sexpartys wohl etwas zu viel des Guten waren und es hier heiß hergegangen ist. Sex am Strand und Junggesellenpartys sind also verboten.

Pinkeln im Wasser verboten

Ins Meer pinkeln ist ja leider nun an der Tagesordnung. Ich kann mich noch sehr genau an einen Vorfall vor einem Jahr erinnern. Ein kleiner Junge kam zu seinem Papa und sagte, dass er dringend mal Pipi muss. Sein Vater hat ihn nur ganz erstaunt angeschaut und gefragt, warum er denn aus dem Wasser kam. Er könne ja ins Meer pinkeln. Gesagt getan, der kleine stellte sich an den Strand und pinkelte ins Meer. Ein Bild für die Götter, aber eigentlich gar nicht lustig.

Zumal es fast überall an den Stränden Bars gibt und die auch tatsächlich Toiletten haben. Deshalb ist es im Südwesten Spaniens, in der Gemeinde Lepe verboten, ins Meer zu pinkeln – und das schon seit 2012. Wer es trotzdem macht, muss mit einer Strafe von bis zu 750 Euro rechnen. Allerdings hab ich keine Ahnung, wie das kontrolliert werden soll.

Waschen und Baden bitte zu Hause – Verbote in Spanien können wirklich lustig sein

Ja, auch das Verbot in Spanien ist wohl nicht so ganz irrsinnig. Denn es gibt wohl einige Menschen, die sich mit Seife im Meer tummeln und ein Vollbad nehmen. Gerade an der Costa Blanca (Benidorm) steigt die Einwohnerzahl im Sommer auf das Doppelte an, und genau dort wird nun etwas gegen diese Vollbäder unternommen. Zum einen darf weder die Nacht am Strand verbracht werden, noch darf man sich mit Seife im Meer waschen. Zudem sind störende Sportarten wie Strandtennis verboten.

Doch dieses Verbot in Spanien ist etwas sonderbar – Küchengeräte dürfen nicht am Strand genutzt werden. Ja, da stellt sich mir die Frage, welches Küchengerät ich am Strand betreiben könnte. Denn wenn ich ehrlich bin, hab ich keinen blassen Schimmer, wie man ein strombetriebenes Küchengerät am Strand nutzen möchten.

Weder am Playa Garrucha noch in Mojacar an den Stränden habe ich von solch teilweise unsinnigen Verboten gehört. Doch was nicht ist, kann ja noch werden – ich will es mal nicht hoffen. 🙂 

 

Wie ich oben schon erwähnt habe, die Verbote in Spanien können sehr sonderbar sein. Habt ihr auch noch Verbote auf Lager? Dann schreibt mich an oder hinterlasst die Verbote in den Kommentaren.



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