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Die andalusischen Früchte

Die andalusischen Früchte

Wir haben hier ja jede Menge leckere Früchte. Durch das tolle Klima gibt es ja fast nichts, was nicht wächst und gedeiht. Natürlich zählen Orangen und Zitronen zu den andalusischen Früchten und diese brauche ich wohl nicht zu beschreiben. Besonders beliebt und sehr gesund ist beispielsweise der Granatapfel. Doch auch der Erdbeerbaum, sowie der Feigenkaktus sind hier in Andalusien nicht mehr wegzudenken.

Der Granatapfel

Der Granatapfel gehört, meiner Meinung nach, zu den besten andalusischen Früchten. Er ist nicht nur eine absolute Vitaminbombe, sondern auch super zu verarbeiten. Man kann den Granatapfel pur genießen, als Saft, Gelee daraus kochen oder auch als Topping auf Desserts verwenden. Andalusische Früchte sind eigentlich immer sehr süß, was heißt, dass beim Marmeladekochen besser Pektin statt Zucker verwendet werden sollte.

Wer einen leckeren Saft aus Granatäpfeln herstellen möchte, geht wie folgt vor. Die Kerne des Granatapfels werden in einem Behälter aufgefangen. Granatapfel richtig schälen. Danach werden mit dem Stabmixer die Kerne zerkleinert. Da in jeder Frucht noch ein Kern vorhanden ist, sollte der Saft durch ein Sieb abgeschüttet werden. Gemischt mit Orangen- oder Apfelsaft kann der Granatapfelsaft eiskalt genossen werden.

Die Avocado

Die Avocado ist äußerst beliebt und natürlich auch sehr gesund. Auch wenn sie in Deutschland zu Gemüse gezählt wird, ist sie eigentlich eine Frucht. Den Avocadobaum haben die Spanier aus Mexiko eingeführt und mittlerweile zählt sie zu den andalusischen Früchten. Dabei sind Avocados nicht nur für den Organismus sehr gesund, auch für Haut und Haare sind die grünen oder schwarzen Früchte sehr vorteilhaft. Sie versorgen den Organismus mit vielen Vitaminen und Haut und Haare mit Feuchtigkeit. Sehr gerne wird die Avocado im Salat oder als Guacamole verarbeitet.

Der Erdbeerbaum

Weniger bekannt, aber dennoch zu den andalusischen Früchten zählend, ist der Erdbeerbaum. Er sieht eigentlich recht unscheinbar aus und hat in der Regel von Herbst bis zum Frühling Früchte. Die Beeren sind etwa 2,5 cm groß, kugelig und sehen der Erdbeere recht ähnlich. Sie sind süß und weich und reifen von grün über orange bis tiefrot. Oftmals sind die Früchte gleichzeitig mit den Blüten am Baum, was heißt, dass für Nachschub immer gesorgt ist. Aus den Madroños, wie sie in Spanien genannt werden, wird ein leckerer Schnaps gebrannt oder es wird Konfitüre daraus hergestellt.

Die Anleitung zur Zubereitung von Früchten ist sehr vielseitig. Sie können als Konfitüre gekocht werden oder aber sie werden zu einer leckeren Soße für Fleisch und Geflügel zubereitet.

Zutaten:

  • 1 Schalotte
  • 300 Gramm Madroños
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Wasser

Zubereitung der Madroño-Soße:

  1. Die Schalotte klein schneiden und im Öl dünsten, bis sie eine goldgelbe Farbe hat.
  2. Die andalusischen Früchte waschen und zu der Schalotte geben.
  3. Zucker und Wasser beigeben und unter Rühren bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen.
  4. Bei Bedarf kann die Soße noch mit dem Stabmixer sehr fein gemixt werden. Dennoch sollte sie durch ein Sieb passiert werden, da die Samenkörner in der Soße stören könnten.

Die Madroño-Soße wird zu Fleisch und Geflügelgerichten serviert.

Der Feigenkaktus

Die Higo Chumbus, wie die andalusischen Früchte des Feigenkaktus heißen, sind mit Vorsicht zu genießen. Denn an der Außenschale sind zahlreiche kleine Stacheln, die nicht nur schrecklich piksen, sondern auch einen höllischen Juckreiz auslösen. Geerntet werden sollten sie also nur mit sehr dicken Handschuhen.

Diese andalusischen Früchte sind aber nicht jedermanns Geschmack. Es gibt viele, die sie lieben, aber auch viele, die sie nicht lecker finden. Die Kaktusfeigen können pur genossen werden oder man verarbeitet sie in Obstsalat oder Soßen, da das süßsaure Aroma hervorragend zu Geflügel- oder Wildgerichten passt. Auch Marmelade kann man aus den Kaktusfeigen kochen.

Um an das Fruchtfleisch dieser andalusischen Früchte zu kommen, sollte man grundsätzlich mit dicken Handschuhen arbeiten. Zum einen kann die Frucht halbiert und ausgelöffelt werden und zum anderen kann sie geschält werden.

Die Chirimoya

Der Chirimoya-Baum kommt eigentlich aus Peru und Kolumbien. Doch mittlerweile zählen die Chirimoyas zu den andalusischen Früchten, die vor allem in Granada und Malaga zu finden sind. Dort werden sie schon seit dem 16. Jahrhundert angebaut. Diese andalusische Frucht hat eine sehr feine Schale, die ein ausgeprägtes Muster aufweisen kann. Die Farbe kann zwischen gelblich-grün und dunkelgrün variieren und das Gewicht liegt zwischen 200 und 300 Gramm. Das weiße Fruchtfleisch der Chirimoya hat einen cremig, saftigen, süßsauren Geschmack und ist sehr gut bekömmlich. Neben Sorbet kann man auch Eis, Fruchtsalat, Shakes oder Smoothies herstellen.

Natürlich gibt es noch viele weitere andalusische Früchte, die ich nicht alle hier aufzählen kann. Doch gerade diese Früchte finde ich besonders interessant und habe sie deshalb ausgewählt. Wenn ihr weitere Infos zu anderen Früchten aus Andalusien haben möchtet, könnt ihr mir dies gerne in den Kommentaren schreiben.

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