Granatäpfel – so isst man die Frucht der Götter

Granatäpfel sind vor allem im Mittelmeerraum angesiedelt. Reife Granatäpfel gibt es von September bis Dezember, sie sind äußerst beliebt und es gibt zahlreiche Rezepte für diese Früchte. Granatäpfel sind nicht nur sehr lecker, sondern auch richtig gesund. Doch viele stellen sich immer wieder die Frage, wie man Granatäpfel eigentlich richtig schält und vor allem, was man von der Frucht der Götter alles essen kann. Man wird schnell auf den Geschmack kommen, denn die helle Schale, die die Kammern zusammenhält, schmeckt recht bitter. Das Fruchtfleisch hingegen ist sehr süß und beliebter denn je. Doch wie schält und isst man Granatäpfel eigentlich? Das fragen sich viele und auf leben-in-andalucia gibt es die Antworten.

Granatäpfel sind äußerst gesund

Zuerst möchte ich euch ein wenig über den Granatapfel erzählen, denn er ist sehr gesund und kann bei Krankheiten helfen. Die Frucht der Götter oder auch Liebesfrucht genannt, kann nachweislich bei Krebs helfen. Doch auch bei Herz-Kreislauf-Krankheiten und Arthritis wirkt sich diese Frucht positiv aus. Weiterhin fördert sie die Durchblutung und soll sogar die Gefäße elastisch halten. Der Granatapfel enthält jede Menge Antioxidantien, wirkt hormonausgleichend und enthält jede Menge Vitamin C, Kupfer, Zink, Kalium, Eisen, Karotin und viele weitere gesunde Inhaltsstoffe. Somit sind Granatäpfel die gesündesten Früchte überhaupt. Dabei ist es empfehlenswert, die Kerne, die im Fruchtfleisch sind, ebenfalls zu essen und mindestens einmal durchzubeißen. Denn gerade in diesen sind alle Wirkstoffe enthalten, die uns gesund halten können. Besser ist natürlich, wenn man die Kerne gut kaut.

Die Früchte gibt es ja nur zwischen September und Dezember, wobei man schnell sein musst, sonst haben die Vögel alle Früchte gefressen. Daher ist es sinnvoll gleich zu der Erntezeit die Früchte abzunehmen und sie zu lagern. Bei Zimmertemperatur halten sie sich einige Wochen. Wer jedoch länger von den Granatäpfeln haben möchte, sollte diese im Gemüsefach im Kühlschrank aufbewahren. Denn hier halten sie sich mehrere Monate. Allerdings, und das sollte man wissen, reifen die Früchte nicht nach!

So schält man die Granatäpfel

Granatäpfel zu schälen ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn es fleckenlos sein soll. Das Problem dabei ist, dass Granatäpfel noch heute dazu genutzt werden, um Orientteppiche zu färben. Dementsprechend schwer geht der Fruchtsaft auch wieder aus der Kleidung heraus. Um einen Granatapfel richtig zu schälen geht man folgendermaßen vor:

  1. Man nimmt den Granatapfel so, dass die Unterseite auf dem Teller liegt. Dann wird der Deckel oben, also ein „Krönchen“ abgeschnitten. Aber nicht zu tief schneiden, sondern direkt unter der Schale. Möglich, dass man noch einmal etwas nachschneiden muss. 
  2. Nun dreht man den Granatapfel und schneidet unten auch einen kleinen „Deckel“ ab.
  3. Jetzt kann man bereits das Innere des Granatapfels sehen und so auch die einzelnen Kammern, in denen die Fruchtkerne liegen. An diesen Kammern wird die Schale leicht und nicht zu tief eingeritzt.
  4. Der Granatapfel ist jetzt soweit, dass man ihn auseinander brechen kann. Sollte dies noch nicht möglich sein, ritzt man die Stellen noch etwas tiefer ein.

TIPP:

Um wirklich fleckenlos die Kerne zu entfernen, legt man den Granatapfel einfach in eine Schüssel mit Wasser und trennt die Frucht. Die Fruchtkerne schwimmen an der Oberfläche und können dann einfach herausgenommen werden.

Dieser Granatapfel ist noch nicht ganz reif und somit geht es leichter, das Fruchtfleisch zu entfernen. Bei sehr reifen Granatäpfeln geht es wesentlich *saftiger* zu und die Frucht ist dunkelrot.

 

 

 

 

 

 

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